HTV lenkt den Fokus aufs nächste Heimspiel

Zweitliga-Reserve aus Ferndorf nach coronabedingter Spielabsage aktuell ohne Pflichtspielpraxis.

von Nico Schwarze

Iserlohn Der HTV Hemer hat die Niederlage beim Spitzenteam aus Soest abgehakt und richtet den Blick schon auf das kommende Heimspiel (Samstag, 19 Uhr, Grohe-Forum) gegen die Reserve des Zweitligisten TuS Ferndorf: „Das ist ein sehr wichtiges Spiel, auf das wir uns intensiv vorbereiten werden. Hoffentlich ist Jonas Brieden wieder fit, weil wir dann mehr Optionen im Rückraum haben“, sagt HTV-Coach Pedro Alvarez. In Soest saß der Rückraum-Shooter zwar mit auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Der treffsichere Brieden laboriert an den Folgen einer Fußverletzung. Ob er am Samstagabend auflaufen kann, wird die Trainingswoche zeigen, in der HTV-Trainer Alvarez an der defensiven Stabilität und der Entwicklung des Aufbauspiels arbeiten will.

Während der HTV seit der Herbstferienpause im Oktober mit drei Meisterschaftsspielen wieder voll im Saft steht, hat der TuS Ferndorf II seit der 19:35-Niederlage gegen den VfL Gladbeck am 24. Oktober zum Oberliga-Restart nicht mehr gespielt. Vor zehn Tagen war der kommende HTV-Gegner spielfrei, am zurückliegende Wochenende wurde die gegen HC TuRa Bergkamen angesetzte Partie abgesagt, weil der HC einen positiven Corona-Fall vermeldet hatte. Alle weiteren Akteure aus dem Team von TuRa-Coach Thomas Rycharski wurden allerdings negativ getestet. Beide Teams verständigten sich auf eine Verlegung der Partie auf Dienstag, 30. November. Insofern steht Ferndorf II in Hemer vor dem ersten Pflichtspiel seit rund drei Wochen.

Aufgrund dieser kurzfristigen Absage war das Oberliga-Programm entsprechend dünn und verlief erwartungsgemäß: Die Reserve von Zweitligist VfL Eintracht Hagen hatte im Heimspiel gegen die HSG Gevelsberg-Silschede beim 32:21-Erfolg keine Mühe. „Unsere Abwehr stand sehr sicher und wir haben über das Tempo viele einfache Tore machen können“, lobte VfL-Trainer Pavel Prokopec, dessen Team auf dem dritten Rang bleibt.

Wesentlich spannender ging es in der Partie zwischen dem HSC Haltern-Sythen und dem TuS Bommern zu. Das Schlusslicht lief lange Zeit einem deutlichen Acht-Tore- Rückstand hinterher, war fünf Minuten vor Schluss aber plötzlich beim 29:30 auf einen Treffer dran, brachte sich dann aber durch eine Zeitstrafe um eine erfolgreiche Aufholjagd und verlor 31:32.

Der HTV Hemer bangt um den Einsatz von Jonas Brieden, der an einer Fußverletzung laboriert.  Dennis Echtermann

Text: IKZ, Nico Schwarze
Foto: IKZ, Dennis Echtermann