1.Damen: Punkt gegen Titelaspiranten nur knapp verpasst
Damen-Oberliga: HTV Hemer – Westfalia Kinderhaus 21:22 (9:13). Es hat wirklich nicht viel gefehlt, um nach Tabellenführer Haltern dem zweiten Titelaspiranten im Grohe-Forum einen Punkt abzunehmen. Doch der letzte Angriff endete an der Latte des Westfalia-Tores, Laura Hausherr hatte mit der Schlusssirene abgezogen. “Wir haben eine gute Leistung geboten, allerdings wurden auch heute zu oft einige Fehler gemacht, über die wir im Vorfeld intensiv gesprochen hatten”, resümierte Trainerin Vanessa Rohlf. Bedenkt man, dass noch wichtige Spielerinnen fehlten, so muss man der Mannschaft jedoch ein Kompliment machen, den Münsteranerinnen auf Augenhöhe begegnet zu sein. In dieser Form sollte es jedenfalls sehr bald gelingen, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen.
In der ersten Hälfte wirkte unsere Mannschaft in der Abwehr oftmals aber unsortiert, und Kinderhaus wusste es zu nutzen. Die Gäste führten mit drei Toren Differenz (5:8, 21. und 7:10, 25.) und bauten den Vorsprung zur Pause sogar aus. Nach dem Wechsel sah es zunächst nicht danach aus, als könne unsere Mannschaft das Blatt noch wenden. Doch nach dem 15:18 (45.) gelangen ihr drei Tore in Serie zum Ausgleich, und damit war eine intensive Schlussphase eingeläutet, in der der HTV große Moral bewies. Nach dem 19:22 (57.) brachten Laura Hausherr und Lisa Ebel das Team wieder heran, aber zu mehr reichte es nicht. “In der letzten Minute hatten wir eine doppelte Überzahl, da hätten wir einen besseren Abschluss hinbekommen müssen”, meinte Vanessa, die in einigen Situationen auch mit den Schiedsrichtern nicht einverstanden war. Aber die Gesamtleistung der Mannschaft macht auf jeden Fall Mut für den Rest der Saison.
HTV: Vanessa Schübbe, Lea Budde, Laura Hausherr (7/4), Lisa Ebel (1), Vivien Bekston, Dorkas Becker (3), Mia Ihde, Tarja Spettmann (1), Frederike Evers, Laura Dlugos (1), Lucie Hötgger (5), Lisa Seuthe (1), Klaudia Kaminska (2), Alexandra Hitz.
Nächstes Spiel: HTV – SC Greven, 12. April, 16.30 Uhr

Text: Willy Schweer
Foto: Annika Linke
