1.Damen: Schwache Leistung beim Saisonfinale  

Damen-Oberliga: Soester TV – HTV Hemer 21:21 (11:8).  Dass es im Duell beim Tabellenletzten um nichts mehr ging, wollte Trainerin Vanessa Rohlf nicht als Entschuldigung gelten lassen.  “Das war einfach desolat. Wir sind in das Spiel gegangen, als wären die beiden Punkte bereits gesichert”, ärgerte sie sich über diese Vorstellung. Nur kurz sah es nach dem erwarteten Spielverlauf aus, als der HTV nach neun Minuten mit 5:2 führte. Doch dann traf Soest fünfmal in Folge (7:5, 22.) und geriet fortan nicht mehr in Rückstand. “Wir sind mit einer schlechten Einstellung in das Spiel gegangen und konnten das nicht mehr umkehren”, meinte die Trainerin, die einräumte, dass der Gegner maßlos unterschätzt worden sei. Nach der Pause blieb es ausgeglichen, doch unsere Mannschaft musste sich damit begnügen, noch einige Male gleichzuziehen. In Führung ging sie nicht mehr, was auch an einer äußerst schwachen Wurfquote lag. “Wir haben bestimmt zwanzig hundertprozentige Möglichkeiten ausgelassen”, sagte Vanessa. Vier vergebene Siebenmeter gehörten auch dazu. Gegen Oespel habe man diese Schwäche noch durch eine starke Abwehrleistung kompensieren können, doch das klappte in Soest nicht. So musste die Mannschaft am Ende mit dem Remis zufrieden sein, das Platz sieben in der Abschlusstabelle bedeutet. “Soest hätte den Sieg verdient gehabt, ich bin tief enttäuscht”, resümierte Vanessa Rohlf.  

HTV:  Marie Remmert, Lea Budde,  Laura Hausherr (1), Dorkas Becker (3), Mia Ihde (2/2, Laura Ebel, Beeke Scholz, Tarja Spettmann, Lucie Hötger (2), Laura Dlugos (4), Lisa Seuthe (1), Klaudia Kaminska (1), Kira Barnaoui (2), Anna Ebel, Johanna Becker (4), Alexandra Hitz (1). 

Text: Willy Schweer
Foto: Annika Linke