1. Damen: Starke zweite Halbzeit beschert „big points“ im Nachbarduell
Damen-Oberliga: HTV Hemer – DJK Bösperde 25:17 (11:12). Für beide Mannschaften stand viel auf dem Spiel, schließlich ging es darum, Distanz zur Gefahrenzone zu schaffen. Die Anfangsphase verlief ziemlich hektisch und phasenweise zerfahren, und der HTV konnte sich bei der starken Torhüterin Marie Remmert bedanken, dass er bis zur 13. Minute eine knappe Führung behauptete (6:5). Doch dann steigerte sich die DJK, während sich unsere Mannschaft etliche Fehlwürfe erlaubte. In einigen Szenen fehlte die nötige Konzentration, so dass Bösperdes Pausenführung nicht unverdient war.
Aber nach dem Wechsel legte der HTV deutlich zu. Die Abwehr stand sicher, in den ersten 15 Minuten nach Wiederbeginn wurden nur zwei Gegentreffer zugelassen. Nach dem 13:14 (34.) gelangen sieben Tore in Folge zum 20:14 (43.). Die Vorentscheidung? Noch nicht ganz, denn die Mannschaft, die nach der Pause vier Zeitstrafen kassierte, wirkte nun in einigen Szenen
fahrig, was die eigentlich deutlich unterlegene DJK aber nicht konsequent nutzte. Dennoch kam sie bis auf 20:17 (53.) heran, ehe Lucie Hoetger und Natascha Schroth mit zwei Siebenmetern endgültig alle Zweifel am verdienten Derbysieg beseitigten.
Kommentar von Trainerin Vanessa Rohlf. „In der ersten Halbzeit waren wir phasenweise nervös, und wir haben noch zu viele Gegentore kassiert. Nach der Pause wurden dann alle taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt, ich bin wirklich stolz auf das Team.“
HTV: Marie Remmert, Lea Budde, Vanessa Schübbe, Laura Hausherr, Lisa Ebel (1), Natascha Schroth (6/4), Dorkas Becker (2), Mia Ihde (5), Laura Ebel (1), Tarja Spettmann, Frederike Evers, Lucie Hoetger (5), Laura Dlugos (2), Klaudia Kaminska (2), Kira Barnaoui (1).
Nächstes Spiel: HSG Schwerte/Westhofen – HTV, 31. Januar, 18 Uhr

Text: Willy Schweer
Foto: Annika Linke
