1. Herren: Nach starker erste Hälfte den Sieg verspielt
Herren-Regionalliga: HC Westfalia Herne – HTV Hemer 28:27 (9:15). Nach drei Siegen in Folge wurde unsere erste Herrenmannschaft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Und dass hatte sie sich selbst zuzuschreiben, denn dieses Spiel musste absolut nicht verloren gehen. „Die erste Hälfte war super. Da haben wir unseren Matchplan sehr gut befolgt und waren in Abwehr und Angriff wirklich stark“, lobte Trainer Bosko Bjelanovic.
Dass das Spiel im zweiten Durchgang kippte, führt er auf eigene Nachlässigkeiten zurück. „Wir haben viel verworfen, und unser Rückzugsverhalten war schlecht. Daran müssen wir arbeiten, denn solche Fehler werden auf diesem Niveau bestraft. Herne hat zu viele einfache Tore machen können.“
Dabei lief es wirklich gut für unsere Mannschaft, die sich über 4:1 (10.) und 10:7 (20.) bis zur Pause unerwartet deutlich absetzte. Nur neun Gegentore sprechen für eine starke Defensivleistung, aber die 19 Herner Treffer im zweiten Durchgang weisen auf die Probleme hin. Bis zur 42. Minute (16:22) hielt der Sechs-Tore-Vorsprung noch, doch danach kam die Westfalia immer besser ins Spiel und hatte beim 24:24 (50.) gleichgezogen. Die Gäste konterten mit zwei Toren zum 24:26, doch die Gastgeber waren nun am Drücker und gingen beim 27:26 erstmals in Führung. Yannis Spieckermann gelang noch der Ausgleich, doch das letzte Wort hatte Herne.
HTV: Timo Grothe, Wesley Umejiego, Nils Brückner, Luca Jünger (1), Moritz Eigenbrodt (5), Jonas Brieden (1), Ruben Selle (1), Moritz Frenzel (8/2), Marc Marchlewitz, Wael Ben Youssef, Florian Stracke (4), Elias Lübbering (3), Yannis Spieckermann (4), Ole Selle, Leon Schulte.
Nächstes Spiel: HTV – Handball Bad Salzuflen, Samstag, 19 Uhr.

Text: Willy Schweer
Foto: Annika Linke
1. Damen: Rückschlag in Münster
Damen-Oberliga: Westfalia Kinderhaus – HTV Hemer 26:16 (15:9). Nach der starken Leistung gegen Tabellenführer Haltern war das ein Rückschlag für unsere erste Damenmannschaft. In Münster konnte sie nur selten das umsetzen, was sie sich vorgenommen hatte. In der ersten Viertelstunde (7:5, 14.) verlief die Partie noch einigermaßen ausgeglichen, doch dann setzte sich Kinderhaus über 11:5 bis zur beruhigenden Pausenführung ab. Als aus dem 15:9 schnell ein 18:9 wurde, war das Spiel im Grunde schon entschieden. Nach 39 Minuten (20:10) lag unsere Mannschaft erstmals mit zehn Toren hinten, und an dem Abstand änderte sich fortan im Wesentlichen nichts mehr. Laura Hausherr, mit vier Treffern beste Werferin, benannte die Probleme: „Vorne und hinten hat das Zusammenspiel heute nicht gestimmt. Und gegen die starke Abwehr des Gegners haben wir zu selten gute Lösungen gefunden.“ Aber das Team von Vanessa Rohlf wird trotz dieser Abfuhr den Blick mit Zuversicht nach vorn richten. Die nächsten Aufgaben, unter anderem gegen die Schlusslichter Oespel und Soest, versprechen schließlich größere Erfolgsaussichten.
HTV: Marie Remmert, Lea Budde, Nele Pregitzer, Laura Hausherr (4/2), Lisa Ebel (1), Natascha Schroth, Mia Ihde (2), Laura Ebel (1), Simone Müller (2), Frederike Evers (1), Laura Dlugos (1), Esma Recber (1), Klaudia Kaminska.
Nächstes Spiel: HTV – TuS Volmetal, Samstag, 16.30 Uhr

Text: Willy Schweer
Foto: Annika Linke

