2.Damen und A-Jugend: Ohne Doppelschichten geht es nicht
Mit einem im Vergleich zu den letzten Jahren ungewohnt großen Kader bestreitet unsere erste Damenmannschaft derzeit die Vorbereitung auf die Oberligasaison, während weibliche A-Jugend und zweite Damenmannschaft von einer komfortablen personellen Besetzung aktuell nur träumen können. „Wir brauchen noch Verstärkung in vielen Positionen, es ist auf jeden Fall Platz im Kader“, sagt Janis Luther, der als Trainer für beide Teams verantwortlich ist. Und die können derzeit auf einen Kreis von 16 Spielerinnen bauen.
Nachdem drei Wochen lang primär Lauftraining auf dem Programm stand, sind die Teams seit Mitte Juli wieder in der Halle aktiv. Der Coach hat eine sehr intensive Vorbereitung vorgesehen, weil er weiß, dass auf etliche Spielerinnen in der Saison eine Doppelbelastung zukommen wird. Denn sie werden in der Zweiten wie in der A-Jugend gebraucht. Bei der Terminierung der Spiele wird man daher darauf achten, dass Überschneidungen möglichst vermieden werden. Dabei schaut man auch auf die Einsätze des Oberligateams, das auf dem Papier einen 21er Kader vorweisen kann. Nur 16 Spielerinnen finden im Spieltagsaufgebot Platz, so dass Abstellungen an die zweite Mannschaft nahe liegen. Weil Janis auch als Vanessa Rohlfs Co-Trainer beim Oberligateam fungiert, sind ständige Kommunikation und Flexibilität gewährleistet.
Nach einer schwierigen letzten Saison in der Bezirksliga will die zweite Damenmannschaft nun einen Schritt nach vorn machen. „Ich habe eine Idee, wie wir spielen wollen. Und die muss ich in die Köpfe der Spielerinnen bekommen“, sagt Janis Luther, der mehr Härte und mehr Tempospiel verlangt. Wenn man ihn nach seinen Zielen fragt, dann fallen diese unterschiedlich aus. Für die A-Jugend geht es primär darum, sich in der Liga zu behaupten, während das Damenteam nach seiner Einschätzung in der oberen Tabellenhälfte mitmischen sollte. Was ohne Frage leichter zu realisieren wäre, wenn sich noch die eine oder andere Spielerin für den HTV entscheiden würde.

Text: Willy Schweer
Foto: Oliver Pohl
