Bezirksliga: 2. Herren schaffen Trendwende, 2. Damen chancenlos

Herren-Bezirksliga: TuS Ferndorf III – HTV Hemer II 32:37 (12:20).

Nach drei Niederlagen in Folge gelang unseren Bezirksliga-Herren die erhoffte Trendwende. Im Siegerland fuhr das Team von Sven Punshon einen Start-Ziel-Sieg ein, der eigentlich nie gefährdet war. In einer temporeichen Begegnung überragte Luis Ecker mit 18 Toren, aber auch seine Mitstreiter boten eine überzeugende Leistung. Die Deckung stand gut, und im Angriff wurden in der Regel die richtigen Entscheidungen getroffen. Der HTV startete gut (3:0, 5.) und baute diesen Vorsprung über 11:5 (17.) und 16:8 (26.) bis zum beruhigenden 20:12 zur Halbzeit aus. Nach dem Wechsel kam Ferndorf nie näher als bis auf vier Tor heran, und der Zwischenspurt der Gäste (von 22:26 auf 22:30, 47.) machte alles klar.

Damit rangiert unsere zweite Herrenmannschaft mit 6:8 Punkten im Mittelfeld, aber die Tabelle gibt wegen der sehr unterschiedlichen Anzahl absolvierter Spiele noch kein aufschlussreiches Bild ab.

HTV II: Rene Westermann, Jan Schulte, Bastian Schulz, Fynn Rosier (6), Maik Siebel (1/1), Felix Sagner (6), Jan Isenberg. Timo Schulte (3), Benedikt Süß (3), Luis Ecker (18/4), Robin Brutscheidt.

Nächstes Spiel: HTV II – TV Lössel, 15. November, 14.30 Uhr

Damen-Bezirksliga: TG Voerde – HTV Hemer II 41:22 (24:11).

Unsere Bezirksliga-Damen kassierten in Voerde ihre höchste Saisonniederlage und bleiben im Tabellenkeller stecken. Anna Ebel brachte sie zwar in Front, doch danach dominierten die Gastgeberinnen. Bis zum 7:5 (11.) hielt unsere Mannschaft noch recht gut mit, doch dann setzte sich Voerde über 13:6 (17.) und 21:9 (25.) bis zum überdeutlichen Pausenstand ab. Nach dem Wechsel verkürzte der HTV zwischenzeitlich zwar den Rückstand (26:17, 541.), doch in der Endphase legte Voerde noch einmal zu und machte den überlegenen Erfolg perfekt. Trainerin Valentina Stein kommentierte: „Wir haben zu offensiv gedeckt, so dass Voerdes Kreisläuferin immer wieder frei werfen konnte. Auch der Rückraum hat viele einfache Tore gemacht.“ Der HTV-Rückraum wurde hingegen früh geschwächt, weil Simone Müller die rote Karte erhielt (25.). Valentina nahm aber auch Positives mit. „Für uns war es eine gute Erfahrung, und auch unsere jüngeren Spielerinnen konnten Spielzeit bekommen.“

HTV II: Hannah Ehmke, Laureen Hoffmann, Mia Eickmann (4), Sarah Goetter (2), Simone Müller (1), Sarah Danne (2), Beeke Scholz (2/1), Noemi Reiffenrath (1), Valentina Stein, Johanna Bleß, Lisa Böhm (1/1), Zoe Papencordt (1), Anna Ebel (7/2), Mia Bleß (1).

Nächstes Spiel: Selbecker TS – HTV II, Freitag, 19.15 Uhr.

Text: Willy Schweer