Damen: Mit Rückenwind in die Rückrunde

Beim ETSV Witten startet unsere 1. Damenmannschaft am Sonntag um 14 Uhr (Kreissporthalle Witten) in die zweite Serie, und natürlich gibt die Erinnerung an das überzeugende 34:21 im Hinspiel ein gutes Gefühl. „Aber es wird natürlich ein anderes Spiel, weil in Witten kein Harz genutzt werden darf“, sagt Trainerin Vanessa Rohlf. Doch sie erinnert an einige Spiele in dieser Saison mit diesem Handikap und betont, dass das keine Ausrede sein dürfe. „Außerdem haben wir in dieser Woche ausschließlich ohne Harz trainiert.“ Beim Tabellennachbarn, der bisher sieben seiner acht Punkte in eigener Halle geholt hat, ist es nach ihrer Überzeugung wichtig, ins Tempospiel zu kommen und die Außen ins Spiel zu bringen. „Und natürlich sind auch erste und zweite Welle ein wichtiges Thema.“  
Personell sieht es gut aus, denn bis auf die Langzeitverletzten Nele Schaefer und Johanna Becker ist der komplette Kader einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht aber noch hinter der erkrankten Natascha Schroth, und Nele Pregitzer wird wegen des zeitgleichen Spiels ihrer A-Jugend nicht zur Verfügung stehen. Dafür dürften Neuzugänge ihre Premiere feiern. Bei Vanessa Schübbe und Kira Barnaoui, die beide vom ASC Dortmund gekommen sind, hofft die Trainerin, dass die Spielberechtigung rechtzeitig vorliegt, während diese bei Lisa Seuthe (TuRa Bergkamen) noch auf sich warten lassen wird. „Am letzten Dienstag hatten wir 17 Spielerinnen beim Training, da konnten wir wirklich sehr effektiv arbeiten“, sagt Vanessa Rohlf. Und weil sie in Witten über eine volle Bank verfügt und viel wechseln kann, ist die Zuversicht groß: „Wir wollen auf jeden Fall die Punkte,  und ich bin zuversichtlich, dass uns ein gutes Spiel gelingt.“

Text: Willy Schweer
Foto: Manuela Bohne