Premiere des Ballbär-Abzeichens ein voller Erfolg
Die Wuselbären bilden beim HTV die jüngste Gruppe, hier sammeln Kinder im Vorschul- und frühen Schulkindalter erste Erfahrungen mit dem Ball und haben Spaß an der Bewegung. Für Anna-Tina Rübsam war der Erfolg dieser Einsteigergruppe ein guter Grund, das Angebot über den Verein hinaus zu erweitern und ein Bewegungsprojekt für Kindergärten zu starten.
Im März war sie an vier Dienstagen im „Kastaniennest“ in Sundwig im Einsatz, um Kindern zwischen drei und sechs Jahren ihr Ballspielprojekt näher zu bringen, das den Titel Ballbär-Abzeichen trägt. Dabei geht es um eine spielerische Bewegungseinheit mit verschiedenen Bällen und Bewegungsaufgaben. Zu den Inhalten können Werfen, Rollen, Balancieren oder Prellen gehören. Ziel ist es, die motorische Entwicklung zu fördern, das Selbstvertrauen zu stärken und die Begeisterung für Bewegung und Sport zu wecken. Natürlich können die Kinder auch erste Eindrücke von der Sportart Handball sammeln.
Unterstützung erhielt Anna von Sarah-Wiebke Turowski, so wie sie im “Muttisport” beim HTV aktiv und zudem Teammanagerin bei den Wuselbären. Auch drei Erzieherinnen aus dem Kastaniennest halfen in den Übungsstunden tatkräftig mit.
Über 20 Kinder waren an den Dienstagen im Sundwiger Kindergarten mit Feuereifer bei der Sache und hatten viel Spaß am abwechslungsreichen Programm. “Die Kinder haben es geliebt”, berichtete Anna und kündigte an, auch in Zukunft gelegentlich im Kastaniennest vorbeizuschauen und Übungseinheiten anzubieten. Zum Abschluss des Pilotprojektes gab es für alle Kinder eine Urkunde und eine Medaille, zudem konnten sie einen kleinen Wuselbären mit nach Hause nehmen.
In Sundwig gelang es problemlos, dieses Angebot in die Tat umzusetzen, weil dem Kindergarten eine Hallenzeit zur Verfügung steht. Bei der Ausweitung des Programms auf andere Hemeraner Kindergärten wäre das eine Voraussetzung, und erste Gespräche mit der Stadt über die Bereitstellung von Räumlichkeiten wurden bereits geführt. Nach den Osterferien will Anna Rübsam dann Kontakt zu Kindergärten aufnehmen und die Möglichkeiten ausloten, ein Programm wie im Kastaniennest umzusetzen. Mittelfristig kann sie sich durchaus vorstellen, auch an Grundschulen und Förderschulen heranzutreten, um auch hier das Ballspielprojekt vorzustellen.
Damit es nach der erfolgreichen Premiere in Sundwig systematisch weitergehen kann, würde sich die Organisatorin über Sponsoren freuen, die sich aktiv für die Bewegungsförderung von Kindern engagieren.

Text: Willy Schweer
Foto: HTV