Weibliche C-Jugend:  Mit makelloser Bilanz zum Titel 

Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe der ersehnte Triumph perfekt war und die Feier beginnen konnte. Mit dem 29:27 über Verfolger HV Sundern sicherte sich unsere weibliche C-Jugend am drittletzten Spieltagt den Meistertitel in der Kreisliga. Herzlichen Glückwunsch an das Erfolgsteam! 

Das hatte sich nicht nur den Titelgewinn vorgenommen, sondern wollte im entscheidenden Spiel gegen Sundern auch seine makellose Bilanz wahren.  Das gelang, die Mannschaft von Trainerin Noa Heierhoff ist ohne einen Verlustpunkt Meister geworden. “Das war vor der Saison sicher nicht absehbar, denn wir hatten nur zehn  Spielerinnen im Kader”,  erläutert die Trainerin und verweist auf etliche Partien, in denen man nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung hatte. Mit Theodora Vasvari half eine D-Jugendliche regelmäßig aus, so dass extreme Engpässe vermieden werden konnten.  

Gegen Sundern sah es zunächst aber nicht nach dem 16. Sieg im 16. Spiel aus.  “Wir hatten in der ersten Halbzeit keinen Zugriff, waren sehr nervös und haben viele Fehler gemacht”, kommentierte Noa Heierhoff den 13:15-Pausenstand. Doch ihre Mannschaft legte nach einigen Umstellungen zu, vermied die Einzelaktionen und kam durch ein konsequentes Miteinander zum Erfolg.  

Neben Sundern war auch der aktuelle Tabellenzweite SG Evingsen/Ihmert ein ernsthafter Kontrahent, alle übrigen Mannschaften hatten gegen den HTV keine Chance und verloren mit bis zu 42 Treffern Unterschied. 

Vom aktuellen Kader bleiben vier Spielerinnen weiter in der C-Jugend, sechs rücken zur B-Jugend auf. Diese wird sich im Sommer an der Qualifikation zur Oberliga versuchen, aber ehe man sich damit beschäftigt, soll ein anderes Ziel erreicht werden: Eine gesamte Saison ohne Punktverlust. Dazu müssen die beiden letzten Spiele bei der SG Iserlohn/Sümmern und in Warstein gewonnen werden.  

Der Kader der Meistermannschaft: 

Greta Klein, Pia Rostek, Sophie Nüsse, Melina Horn, Milla Kirchhoff, Nia Veith, Jule Rothhöft, Sina Späing, Flora Schmidt, Leni Papenkordt, Theodora Vasvari. 

Text: Willy Scheer
Foto: Annika Linke